Workshops

Jan Zehrfeld

DjentProgJazzMathMetalFusion-Gitarre

Workshopbelegung
Plätze frei

Kursniveau: Fortgeschrittene

Workshopsprache: Deutsch

Teilnehmerbeitrag:
EUR 240,–
EUR 150,– für Jugendliche bis 18 Jahren

Zur Anmeldung

Ein Jazzgitarre-Studium, begonnen an der Kunstuniversität Graz inklusive Auslandssemester an der Sibelius-Akademie Helsinki, vollendet am Richard-Strauß-Konservatorium München, ein Hochschulabschluss als Diplom-Jazzmusiker und Diplom-Jazzmusiklehrer sowie ein Aufbaustudium am GIT in Los Angeles – Jan Zehrfelds akademisch-musikalischer Lebenslauf ist wahrlich beeindruckend. Seit 2003 betätigt sich Jan als freiberuflicher Musiker und wirkte bei zahlreichen Bands und Produktionen (u. a. mit Klaus Doldinger, Uwe Ochsenknecht, dem Hilliard Ensemble oder dem Johannesburg Philharmonic Orchestra) als Sideman von hoher stilistischer Bandbreite mit – von Metal über Pop-Rock bis Jazz-Fusion und experimenteller Musik. Er ist außerdem als Gitarrendozent an der Popakademie Mannheim sowie dem Music College Regensburg tätig, und das Freak Guitar Camp in Göteborg, das GIT in Los Angeles und das Münchner Gitarreninstitut MGI begrüßten ihn bereits als Gastdozenten.

Im Jahr 2004 gründete er die Band Panzerballett, die er bis heute leitet und sämtliche Kompositionen und Arrangements erstellt. Die Jazz-Metal-Band hat sich bereits weltweit in Clubs und auf Festivals einen Kultstatus erspielt, absolvierte zahlreiche Fernseh- und Rundfunkauftritte (WDR, ARTE, 3sat, BR, SR, SWR) und produzierte bislang vier Studioalben sowie zwei Live-DVDs.

Workshopinhalte

Kursniveau: Fortgeschrittene

Mitzubringen sind:
E-Gitarre, Übungsverstärker

Workshop-Sprache: Deutsch

1. Workshop-Teil Anleitung zur Griffbrett-Navigation auf dem steinigen Weg zum vollen Durchblick:
- Intervalle
- Skalen von Tod bis Wellness (Kirchentonarten, harmonisch/melodisch Moll, symmetrisch, div. Pentatoniken)
- Akkordvoicings (v. a. 3- und 4-stimmig, in Verbindung mit Grundlagen der Harmonielehre, nach dem Prinzip "Wozu noch Grifftabellen? - Kann man sich doch herleiten")
- Improvisation über gängige Grooves und Akkordfolgen

2. Workshop-Teil "Vielleicht seid ihr noch nicht soweit, aber eure Enkel werden drauf tanzen."
In diesem Workshop-Teil behandelt Jan die gängigsten Werkzeuge der von ihm selbst zelebrierten wie etablierten "Kunst der Verkrassung", die er schon als Autor für das Magazin "Gitarre & Bass" zu Papier brachte. Bei einem tiefen Griff in die Rhythmus-Trickkiste werden folgende Themen behandelt, demonstriert und gemeinsam Beispiele erarbeitet:
- metrische Modulation
- Stereo-16tel-Verzahnungen
- Polyrhythmen
- neuartige Quintolen-Grooves

Für diesen Workshop solltest du fortgeschritten sein, mehrjährige Banderfahrung haben, dorisch von äolisch unterscheiden sowie "3 gegen 4" ohne größere Probleme klopfen können, stilistisch offen für alles sein, Noten lesen können, ein Faible für abgefahrene rhythmische Ideen haben und Liebe zum Detail mitbringen.


 

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