Workshops

Ro Gebhadt

Jazzgitarre

Workshopbelegung: Noch Plätze frei.

Kursniveau: Für Fortgeschrittene
Workshopsprache: Deutsch

Teilnehmerbeitrag: EUR 270,–
Ermäßigte Gebühr EUR 150,- (Infos im Anmeldeformular)

Zur Anmeldung

Als Musiker, der seit 1989 in den Bereichen Jazz, Latin, Pop und Fusion in unterschiedlichsten Besetzungen mittlerweile erfolgreich auf Bühnen wie dem Blue Note / New York, beim Central Park Jazzfest NYC, dem Duc de Lombard in Paris, dem Aquarium in Warschau oder dem A-Trane in Berlin gestanden hat, ist Ro Gebhardt wohl einer der gefragteren Gitarristen Deutschlands und Europas.

Er produzierte mehrere CDs in Kooperation mit dem Saarländischen Rundfunk, Bayerischer Rundfunk und weiteren. Außerdem spielte er live in zahlreichen Rundfunksendern sowie im TV.

Als Gastdozent wurde er an Hochschulen und Universitäten wie  beispielsweise dem Harbor Conservatory for the Performing Arts in New York, Mainz, Köln, Freiburg oder Malta geladen. Außerdem gibt er regelmäßig Workshops. Sein aktuelles Werk „Jazz-Alphabet“ hat soeben den deutschen Musikeditionspreis 2018 gewonnen.

Workshopinhalte

Kursniveau:
Fortgeschrittene

Voraussetzungen:
Gängige Jazz-Akkord-Voicings, Fingersätze der Kirchtonleiter und Pentatonik/Bluestonleiter, Basiskenntnisse der  Harmonielehre sowie Basis-Noten-Kenntnisse. Ein kleines Repertoire an Jazz-Standards (wie z.B. Jazz-Blues, Blue Bossa, Manha de Carnival, Autumn leaves, Cantaloupe Island etc.) wäre vorteilhaft. 

Mitzubringen sind:
Gitarre und Übungsamp

Workshop-Sprache: Deutsch

Ro Gebhardt erklärt Themen aus seinem "Jazz-Alphabet", das 2018 den deutschen Musik-Editions-Preis im Rahmen der Frankfurter Musikmesse gewonnen hat. Unter Zuhilfenahme seines Werkes und auch durch den Gebrauch von einer Loop-Station zeigt er Methoden, wie man Material effektiv üben kann und möglichst praxisorientiert in gehaltvolle Musik umwandelt.

Im Bereich Skalen-Theorie werden die wichtigsten "Bebop-Scales" und deren Einsatz über die wichtigsten Arten von jazznahen Kadenzen besprochen.  Auch das Erarbeiten der wichtigsten Arpeggios und Upper-Structure-Konzepten kommt in diesem Kontext zur Sprache. Ziel ist es natürlich gängige Jazz-, Latin- und Fusion-Standards zu bedienen.

Da es aus künstlerischer, handwerklicher,  technischer und ökologischer Sicht immer öfters gefragt ist in kleinen Besetzungen zu spielen,  kriegt auch der Bereich Solo-Performance und Duo-Performance einen Spot bei diesem Workshop. Hier geht um den  Einsatz von Akkorden aber auch single-note-lines.  Es ist möglich, unter Zuhilfenahme von bass-line orientierten Comping-Styles einen virtuellen Bass und ein virtuelles Akkord-Begleit-Instrument gleichzeitig nachzuahmen. Durch Einsatz von Loopern kann man somit sogar ganze Band-Sounds imitieren. Auch der Einsatz von zusätzlichem Mikrofon wird diskutiert, der Einsatz von Mouth-Percussion und die Pre-Production von Teilen eines Loops.

Letztendlich wird auch Ziel des Workshops sein, eine überzeugende Performance in der Solo-, Duo- und Band-Situation beim Abschlusskonzert abzuliefern.


 

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